Atemtherapie bei Burnout / Depression

 

Ausgebrannt und Kraftlos...

Die Diagnosehäufigkeit von Burnout- und Depressions-Erkrankungen hat sich im letzten Jahrzehnt beinahe verdreifacht. Leider sind auch schon Kinder und Jugendli-che sehr früh betroffen. Das Gefühl und Erleben einer schweren Erschöpfung findet ihren Anfang, wenn unsere natürliche Kraft, unsere Freude für den Alltag nicht mehr genügend vorhanden ist. Rund um die Uhr arbeiten, ständig erreichbar sein, nie zur Ruhe kommen, all dies verlangt unweigerlich irgendwann seinen Tribut. Wer dann weder im Freundes- und Familienkreis Unterstützung erhält oder diese einfordern kann, ist besonders gefährdet in eine Depression zu fallen oder von einem Burnout betroffen zu sein.

 

Um mit den vielfältigen Herausforderung unseres Lebens klar zu kommen, müssen wir immer mehr und ohne Pausen aus unseren eigenen Reserven schöpfen. Denken, Handeln und Fühlen geraten dabei ins Stocken. Negative Lebensgefühle und Gedanken nehmen schleichend überhand. Innere Hilf- und Kraftlosigkeit, schwindende Lebenslust und das Zurückziehen aus dem eigenen sozialen Umfeld, sind ernstzunehmende Signale, die auf ein vorhandenes Burnout hinweisen können. Innere Unruhe, Nervosität oder Ängste gepaart mit Schlaf-störungen führen unweigerlich zu einem Gefühl des Ausgebranntseins, der körperlichen und psychischen Erschöpfung.

 

Die vertiefte Auseinandersetzung mit und durch den Atem bietet bei Burnout und Depression stärkende und nachhaltige Unterstützung. Regelmässige Entspannungsphasen, ein Atemtraining, welches den Atem wieder vertieft  und die Auseinander-setzung mit den eigenen Verhaltensmustern, die zu einem Burnout geführt haben, können helfen die Energien wieder aufzuladen. Eine neu aufgebaute und entdeckte Atemkraft wirkt ausgleichend und kräftigend auf unser Nervensystem und stärkt die Fähigkeit, mit äusserem und innerem Druck ruhiger und besser umzugehen.

 

Besonders hilfreich hat sich in diesem Zusammenhang auch "Waldbaden: Shinrin Yoku" in der Gruppe erwiesen, welches ich mit meiner Schwester Daniela Cianciarulo (Naturpädagogin, CAS) anbiete. Beim achtsamen Spazieren im Wald nimmt unser Körper die Botenstoffe der Bäume auf. Dadurch wird unser Stresslevel natürlich gesenkt und unter anderem das Immunsystem gestärkt. Auch unsere Gemütslage pendelt sich langsam wieder ein. Den Wald als Ort der Ruhe und Heilung mit allen Sinnen zu erfahren, ist in Phasen längerer Anspannung sehr heilsam. Mittels verschiedener Atem-/Körper- und Achtsamkeitsübungen, oder auch indem wir schweigend umgeben von Bäumen "chillen", schenken wir uns eine Atempause, um uns wieder mit uns selbst rückzuverbinden. Der Wald erdet uns und hat zahlreiche positive Effekte auf Körper, Geist und Psyche.

 

 

"Stimmungsschwankungen kenne ich mein Leben lang und diese Symptomatik ist leider auch ein Teil meiner Familiengeschichte. Ich habe durch die Therapie bei Isabella gelernt besser mit meinen "Schattentage"  umzugehen. Ich kann  mich auch immer besser mich mit meinen Ressourcen und mit meinen Körper verbinden und finde so schneller wieder in meine Kraft zurück." M.S. Zürich

 

Bei Fragen oder Interesse freue ich mich über eine Kontaktaufnahme.