Die reflektorische Atemtherapie oder - massage nach Dr. Schmitt ist eine spezielle Form der Atemtherapie, welche von dem deutschen Arzt Dr. Schmitt eingeführt und von der Physiotherapeutin Lieselotte Brüne weiterentwickelt wurde.

 

Das Ziel der Atemmassage nach Schmitt/Brüne ist die Beeinflussung der Atmung auf reflektorische, sprich nicht bewusst gesteuerte Weise. Die vertiefte Atmung erfolgt als Antwort des Körpers auf therapeutische Reize. Es wird mit speziellen Reizgriffen wie Dehnungs-, Klopf- und Vibrationsreizen bis hin zu dosierten Schmerzreizen direkt auf der Haut gearbeitet.

 

Anwendungsgebiete der reflektorischen Atemtherapie nach Dr. Schmitt/L.Brüne:

  • Asthma bronchiale
  • Chronisch obstruktive Bronchitis mit Lungenemphysem (COPD)
  • Mukoviszidose, zystische Fibrose
  • allg. bei alle restriktiven oder obstruktiven Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen des Nervensystem (z.B. Multiple Sklerose und Parkinson)
  • Störungen des Bewegungsapparates, besonders der Wirbelsäule, können gut behandelt werden. ( z.B.. degenerativen und rheumatischen Erkrankungen, wie  Morbus Scheuermann, Erkrankungen der großen und kleinen Gelenkstrukturen, z.B. der Hüfte und Schulter.
  • Sowie nach chirurgischen Eingriffen, die mit einer Einschränkung der Atmung verbunden sind. 

Die Reflektorische Atemtherapie wird in der Regel einmal wöchentlich angewandt. Es wird eine Serie von 8- 10 Behandlungen empfohlen